Bitte helfen Sie uns dringend mit einer SPENDE, Verwendungs- zweck "Igel"! Ein Igel benötigt bei einer durchschnittlichen Verweil- dauer von 7 Monaten Futter für ca. Euro 150,--/ Igel! Dazu kommt noch Geld für Tierarzt und Medikamente, Entwurmung etc. Bitte haben Sie ein Herz und ein paar Euro für die herzigen Wildtiere, damit wir weiterhin hilflose Igel versorgen können. Die Igel brauchen Ihre Hilfe!DANKE!
Hier lesen Sie Aktuelles aus unserem täglichen Leben. Die Häufigkeit der Einträge wird verschieden sein, je nachdem wieviel und was passiert. Was wir nicht schreiben, ist das ganz normale Leben, wie füttern, impfen, putzen, normale Anfragen, Telefonate etc. Alles darüber Hinausgehende - ob lustig, traurig oder einfach nur erwähnenswert - werden wir versuchen hier einzutragen, damit Sie die Gelegenheit haben, ein bißchen mit uns mitzuleben.
Wir bitten um Verständnis, sollten wir mit den Einträgen hin und wieder zurückliegen. Es ist manchmal mit unseren Tieren und dem rund herum sehr viel los, das kaum zu bewältigen ist. Da liegt dann natürlich die Priorität bei der Versorgung der Tiere!
Viel Spaß!
Februar 2011
Montag, 7. Februar 2011 Im Herbst vorigen Jahres holten wir aus der Verlassenschaft eines Züchters drei Bielefelder Zwiehühner für unseren Hahn Gustl, der zu diesem Zeitpunkt nur mehr zwei Hennen betreute. Kurz darauf verstarb eine der beiden. Also war es gut, daß er mit den drei geholten nun vier zur Gesellschaft hatte.
Mir fiel nur auf, daß er sie nicht wirklich mochte. Ich fragte die ursprüngliche Besitzerin von Gustl, ob das normal wäre. Sie meinte, daß das schon vorkommen kann, daß er etwas Zeit braucht um die drei neuen Hennen zu akzeptieren.
Dann fand ich vor ein paar Wochen ein Bielefelder tot im Auslauf und ließ es obduzieren. Ergebnis: Herzblutung und: es war ein HAHN! Also wuchs in mir der Verdacht, daß auch die verbliebenen zwei, zwei Hähne wären. Dies hat sich in den letzten zwei Wochen leider bestätigt. Plötzlich hatten beide einen Entwicklungsschub mit Kamm und Kehllappen! Und Gustl fing an, beide zu jagen und seine letzte Dame zu verteidigen! Noch nicht böse, aber aufgeregt.
Da ein Zuspitzen der Situation mehr als absehbar war, schrieb ich per Rundmail viele Tierschützer an, stellte die zwei Hähne auch in einige Tierschutzforen ein. Das Traumhafte geschah: Dank der schnellen Vermittlung von Fr. Mag. E. Thomas, Geschäftsführerin vom WTV, konnten beide Hähne bereits heute in ihr neues zu Hause ins Burgenland übersiedeln. Nochmals vielen, vielen Dank an dieser Stelle für die rasche Hilfe, über Vereinsgrenzen hinweg!
Im Gegenzug bekamen wir zwei Hennen für Gustl, die er auch gleich freudig begrüßte. Er hat sich gleich vor Freude auf ein Vielfaches aufgeplustert! Jetzt hat er wieder drei Damen um sich!
Nun sind alle wieder glücklich! Die zwei Bielefelder werden mit einer ganzen Gruppe vergesellschaftet, weil sie friedliche Tiere sind. Und am stolzen Gehabe von Gustl sieht man wieder einmal, daß mancher Gockel wirklich glaubt, die Sonne geht nur seinetwegen auf!!
Donnerstag, 3. Februar 2011
Der Älteste unserer Hunde, Dino hat heute vormittag erbrochen. Kann hin und wieder einmal passieren. Kennt ja jeder Hundebesitzer. Als braver Besitzer schaut man im Zuge des Wegmachens gleich, was da erbrochen wurde, wie die Konsistenz, Farbe ist usw. Bei Dino war es eine graubraune, undefinierbare "Wurst".
Warnhinweis: Ab jetzt wird es unappetitlich. Also wer gerade gegessen hat oder es kurzfristig vorhat: bitte nicht weiterlesen!
Da ich nicht erkennen konnte, was dieses wurstförmige Gebilde war, habe ich es auseinandergeteilt. Ganz so, wie man es in CSI gezeigt bekommt!
Okay, es war Fleisch. Aber unsere Hunde bekommen kein Fleisch! War es ein Vogel? Nein, dazu war die Menge zu groß und es waren keine Federn zu sehen. Was es war, konnte ich letztlich nur an einem Stück erahnen: Ein ca. 3 cm langer Nagezahn! Es muß demnach eine große Ratte gewesen sein! Möglicherweise eine noch größere, da ja nur einer von 4 Zähnen, keine Extremitäten, etc. erbrochen wurden. Es gab also noch einen Teil, den Dino also nicht mehr her gab! Nur eben das, was für seinen Magen zuviel war!
Gut daß ICH noch nicht gefrühstückt hatte!!
Dino hielt dann friedlich ein Verdauungsnickerchen! Normalerweise fressen Hunde keine Ratten, weil sie nicht schmecken. Daß er sie doch gefressen hat, führe ich auf zunehmende Altersdemenz zurück. Naja....
Bleibt nur die Frage, ob er sie auch selbst gefangen, oder unserem Jagdterrier Petzi eine abgelegte Beute gestibitzt hat.
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Jänner 2011
Montag, 31. Jänner 2011 Frühmorgens drangen unübliche Geräusche aus der an mein Schlafzimmer angrenzenden Sittich-Voliere. Ein kurzer Blick aus dem Fenster und ich war hellwach! Und das ausnahmsweise auch ohne Kaffee! Im Sprint nach außen sprang ich notdürftig in luftiges Gewand und die Stiefeln! Keine Jacke! Wozu auch? Mir ist ja eh gleich sehr warm geworden! Kurze Erklärung gefällig? Naja, die Zwischentüre zwischen den Innenvolieren (=Räumen) von den Sittichen und Finken ist in der Nacht aufgegangen. Wahrscheinlich hab ich sie nur schusselig zugemacht. Bei Tagesanbruch haben dann ein paar Finken und ein Nymphensittich gemeint, sie schauen kurz einmal in der jeweils anderen Voliere vorbei!
Bei den im richtigen Zimmer verbliebenen Finken herrschte dadurch Panik, weil ein großer grauer Vogel mit Krummschnabel könnte ja ein Raubvogel sein. Währenddessen waren die ins falsche Zimmer geflogenen Finken natürlich auch in Panik, weil da gabs ja gleich ein paar von den "Raubvögeln"!
Eine Stunde später waren dann alle Vögel (17 Finken und ein Nymphensittich) wieder in ihren angestammten Revieren, ich waschelnaß vom unfreiwilligen Frühsport.
Was sich nämlich so leicht anhört, war in den Räumen und teilweise in den Außenvolieren ein hin- und herrennen mit dem Netz. von einem Ende zum anderen. Immer wieder. Aber gleichzeitig immer aufpassen, daß ich auf keinen ermüdeten, auf der Erde sitzenden Vogel trete, oder draußen über die Hühner stolpere. Natürlich mußte ich dabei auch schnell sein, damit ich einen am Gitter sitzenden Vogel auch erwische, bevor er wieder ans andere Ende fliegt! Es gibt Momente, da mag ich unsere großen Volieren aber sowas von überhaupt nicht!!!
Und wer jetzt beim Lesen das Ganze entweder nicht wirklich nachvollziehen kann, oder laut lacht, darf nächstes Mal kommen und es selbst probieren!!!!
Der restliche Tag war wenigstens friedlich in alle Richtungen.
Jetzt am abend hab ich auf die Petitionsseite geschaut und mich doppelt gefreut. Einerseits weil ich viele von mir mit mail angeschriebene Namen als Unterzeichner wiedergefunden habe. Dafür gleich einmal ein riesiges Dankeschön!!!
Andererseits war die Gesamtzahl der Unterschriften um 24.00 Uhr 7.263 !
Und das finde ich für die kurze Zeit richtig toll!
Sonntag, 23. Jänner 2011
Wer kann sich noch an die arme Hündin aus Rumänien erinnern, der wegen eines Nachbarschaftsstreites alle vier Beine abgehackt wurden?
Nun, MIMA geht es wider vielen Erwartungen erstaunlich gut. NOCH!!
Denn Mima, die derzeit in Deutschland bei einer Familie mit ein paar behinderten Hunden lebt, an den Vorderbeinen Prothesen hat und hinten mit Rolli fährt, wird geliebt und umsorgt. NOCH!
ABER jetzt kommt es:
Es findet am 31.Jänner 2011, also in ein paar Tagen, eine Gerichtsverhandlung statt, mit dem Ziel, daß Mima nach Rumänien in ein ungewisses Schicksal zurückgebracht werden müßte! Herausgerissen aus ihrer mittlerweile vertrauten Umgebung, ihren Hundefreunden, den Menschen, die sich aufopfernd um sie bemüht haben! Nur um sie zur Schau zu stellen und damit Geld zu verdienen! Wer jetzt denkt - und wir hoffen, das sind viele!! - das kann es nicht sein, soll bitte hier unbedingt die Petition unterschreiben und dieses Mail an möglichst viele Menschen weiterleiten:
Innerhalb von ein paar Tagen sind über 5000 Unterschriften zusammengekommen. Das ist schön, reicht aber noch nicht!
BITTE HELFT ALLE MIT! Setzen wir ein Zeichen! Die Zeit drängt!!
P.S. Unsere Unterschrift vom 20.1.2011 finden Sie an Stelle 3.891 !
Samstag, 22. Jänner 2011
Alle Vöglein sind wieder da! Vorgestern waren ja schon viele wieder da. Heute waren es extrem viele! Vielleicht haben die alle einen Betriebsausflug gemacht??
Ja, ich hab gut lachen: gestern habe ich einen Anruf bezüglich eines möglichen Sponsors bekommen, womit dann zuzüglich der bereits eingegangenen Patenschafts-Ankündigungen etwas über die Hälfte unseres Ausfalls wieder gedeckt wäre! Bitte Daumen drücken und weitersagen: es fehlt noch ein bisserl. aufs Ganze. Und ein bisserl mehr darfs auch sein, oder?
Tiere, die einen Platz suchen, aber (noch) in keine Tiervergabe-Kategorie bei uns passen, deshalb hier der Link:
Ich bin happy: die Vögel sind seit heute wieder da!!! Sogar den/die Buchfinken hab ich wieder gesehen! Eine Meise hat sich stimmlich ins Zeug geworfen, daß ich denke, sie übt für DSDS! Jetzt am abend war das übervolle Futterhäuschen ratzeputz leergefressen! Aber rätselhaft bleiben mir die letzten Tage allemal!!!
Herzlichen Dank an die Firma Reno in Stockerau: Die netten Damen haben für uns eine Menge leerer Schuhkartons aufgehoben.
So konnte ich heute - trotz eines heftigen Migräneanfalles - eine ganze Autoladung frische Igel-Häuschen abholen. Und in einen VW-Passat gehen viieele Kartons hinein! Nur nach dem Beladen nicht einmal mehr ein Kartönchen für Baby-Schuhe, so voll war er! Vielen Dank!
Auch das ist recyceln!
Montag, 17. Jänner 2011
Dem Igel von gestern gehts schon besser. Frisst brav, dürfte allerdings total verwurmt sein. Na das werden wir ändern! Alle Tiere werden von uns auch nicht gehegt und gepflegt!
Heute war es gespenstisch: Dicher Nebel und seit Tagen KEIN einziger Singvogel zu sehen oder zu hören. Keine Amseln, Meisen, Buchfinken, ja sogar keine Spatzen beim Futterhäuschen! Dieses ist randvoll und keiner kommt zum Fressen! Was ist da los? Ich habe mit einer Anruferin aus dem Kreutal (30 min von uns) gesprochen, und dort dasselbe! Vögelchen, wo seid Ihr????
Sonntag, 16. Jänner 2011
Um 13 Uhr kam ein nur 412 g leichter Igel, der gestern abend herumirrend beim Bisamberg gefunden wurde, zu uns.
Donnerstag, 13. Jänner 2011
Eines unserer Igelchen, unser Sorgenkind, hat uns gestern um 23.45 Uhr verlassen und ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir haben lange gekämpft und alles versucht: Inhalationen, Bachblüten, Tee, Medikamente, leicht verdauliches Futter, Infusionen, und, und, und..... leider ist es doch von uns gegangen!
Es war das Igelmädchen, das am 14. November aus Oberolberndorf mit extremen Flohbefall und röchelnd in eisiger Kälte mit nur 229 g gefunden wurde. Einmal gings mit den Medikamenten besser, dann wieder schlechter, dann war sie ja ein paar Tage stationär bei Fr. Dr. Plattner, dann gings wieder leicht aufwärts. Als es wieder schlechter wurde, wurden Rachen,- Kottupfer und Kot auf die VetMed geschickt und ein böses Zusammenspiel von Bakterien und Pilzbefall, sowie trotz mehrfacher Entwurmung abermals Lungenwürmer festgestellt. Besonders der Pilz in Rachen und Lunge hat die Atmung immer mehr erschwert.
Da das passende Medikament gegen Pilze bis Montag noch immer nicht gekommen ist, weil es eine Sonderanfertigung ist, haben wir ein ziemlich passendes eingesetzt - anscheinend zu spät.
Morgen wird wahrscheinlich endlich das richtige Medikament geliefert werden - sicher zu spät!
Eine ganz schlimme Nachricht hat uns am 5. Jänner 2011 erreicht:
Unser Hauptsponsor, der uns seit fast 6 Jahren so toll unterstützt hat und uns voriges Jahr sogar einen ausgemusterten, aber für uns neuen Computer und ein Fax geschenkt hat, verlässt uns! Der Einsparungsstift hat uns getroffen - mit voller Wucht und völlig unerwartet.
Eigentlich wäre die Vereinbarung schon mit 31.12.2010 storniert worden, aber durch ihren persönlichen Einsatz konnte unser direkter Kontakt zum Sponsor, Frau F., noch eine Verlängerung bis 31.3.2011 erreichen.
Dann haben wir ein riesiges finanzielles Loch zu verkraften. Alle unsere Projekte die für heuer geplant sind, sind somit aus jetziger Sicht nicht zu realisieren. Der Schock sitzt tief!
Die einzigen Alternativen: wir brauchen einen neuen Sponsor und/oder noch mehr Paten, die regelmäßig monatlich einen festen Betrag leisten, mit dem wir rechnen können. Das ist bei Spenden, die wir natürlich auch weiterhin brauchen und dafür danken, nicht der Fall.
Nur so können wir weiterhin die notwendigen Strukturen für die Pflege der Wildtiere schaffen, die immer wieder durch die Förderlöcher fallen. Vielleicht ist ja eine andere Firma bereit, weniger in Sport- oder Kulturförderung zu zahlen, sondern ein bisschen davon für die Natur und für Lebewesen, die von uns allen abhängig sind und unsere Hilfe brauchen.
Patenschaften können ab Euro 5,-- /Monat übernommen werden. Einfach einen Dauerauftrag bei Ihrer Bank einrichten und uns ein kurzes Mail schicken.
Bitte helfen Sie mit, die notwendigen finanziellen Mittel zu sichern. Wir sagen schon jetzt: Vielen Dank im Namen der Tiere!
Mit traurigen Grüßen Ursula Hofer Obfrau
Donnerstag, 6. Jänner 2011
Heute sind gleich zwei Igel gebracht worden: zuerst einer mit 598 g, dem es gar nicht gut geht, aus dem Bez. Tulln. Der hat gleich am nachmittag noch eine Infusion bekommen. Am abend ging es ihm schon bisserl besser. Nur mit dem Fressen klappt es noch nicht wirklich.
Und am abend ist ein kleiner mit 290 g aus dem Burgenland mittels Fahrkette zu uns gekommen. Dem gehts ganz gut. Frißt brav - so wie es sein soll.
Dienstag, 4. Jänner 2011
So jetzt wird es amtlich, was diese Sch.... Böller und Kracher anrichten! In Arkansas verdichten sich die Untersuchungen, daß der Regen von ca. 5.000 (in Worten: Fünftausend!!!!) toten Vögeln auf die Knallerei zu Silvester zurückzuführen ist. Gratulation!
Dort war es auffällig. Aber wieviele sterben jedes Jahr unbemerkt, weil verstreut?
Neben dem Apell "Keine Tiere als Weihnachtsgeschenk" gibts einen neuen Apell "Tierfreunde verzichten auf Silvesterknallerei und Raketen". Bitte auf alle HPs übernehmen!
Die Feinstaubbelastung war jetzt auch so hoch wie nie zuvor! Wir überlegen, eine Petition gegen die Böller und Raketen in privater Hand ins Leben zu rufen. Wer kann uns bei der Abwicklung helfen?
Sonntag, 2. Jänner 2011
Nach dem Beschuss mit Raketen direkt auf unser Haus (!!!!!) seitens der "lieben" Nachbarn, haben wir alle gestern einen Ruhetag eingeschoben, den Wasserschlauch wieder weggeräumt. War gut, daß wir ihn wieder wie jedes Jahr hergerichtet haben, denn sehr viele glosende Teilchen sind heuer vom Dach herunter gerieselt. Da leider kein Schnee lag, war es brandsgefährlich!
Und das trotz des neuen Pyrotechnikgesetzes, das ein Abfeuern im Ortsgebiet (wo unser Haus steht, ist definitiv Ortsgebiet) streng verbietet und mit hohen Strafen belegt. Also kann man davon ausgehen, daß es vorsätzlich, oder zumindest grob fahrlässig versuchte Brandstiftung war! Es wird entsprechende Folgen haben!!!!!
Hier aber nun unsere Vorhaben für dieses Jahr:
* Hof vom übriggebliebenen und angefallenen Baumaterial befreien
* Hundeteich, der ja eingestürzt ist, renovieren - vielleicht kommt ja heuer ein brauchbarer Sommer?
* Zwei zusätzliche Auswilderungsvolieren bauen.
* Winterschlafboxen für die Igel-Saison 2011/2012 bauen - ja es wird auch heuer wieder Herbst werden.
* Ein Enten-Hühnerhaus mit ca. 5 m² bauen.
* Die "Küchen"zeile, ca. 3,50 m, im Wildtierraum machen lassen.
* Eine Dachbodentreppe für Petzi (Jagdterrier), damit er bei jedem Wetter rauf kann und nicht Gefahr läuft, bei Nässe von der Alu-Sprossenleiter abzustürzen. Weshalb sie bei Regen und im Winter auch weggeräumt ist. Er steht jetzt immer und schaut sehnsüchtig zur Öffnung hoch.....
Was wir also auf alle Fälle brauchen:
* Leute, die helfen: wie, wann, womit auch immer
* Tischler
* Kühlschrank ohne Gefrierteil, möglichst energiesparend
Rauchen etc. brauchen wir uns nicht abgewöhnen - dafür haben wir noch nie Zeit gehabt überhaupt anzufangen!
Aber alle, die mit Rauchen aufhören wollen: bitte überweist doch die Hälfte Eurer Ersparnis auf unser Konto, damit wir oben genannte Vorhaben durchführen können. Dann haben alle was davon. Okay?
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Dezember 2010
Freitag, 31. Dezember 2010
Der schlimmste Tag im Jahr! Und es wird trotz Verbotes direkt bei den Häusern schweres Geschütz gefeuert. Werden die Leute bei uns im Ort niemals gescheiter? Für die Tiere und Tierarzt geben sie kein Geld aus, wollen alles geschenkt haben, aber zig-Euro verknallen, ja das ist was anderes!
Unsere Statistik sieht ganz gut aus:
Seit Frühjahr haben wir 52 Wildtiere (ohne Igel) bekommen, 37 haben den Weg in die Freiheit gefunden, 15 sind über die Regenbogenbrücke gegangen.
Bis heute haben wir 79 Igel bekommen, 12 konnten vor Herbstbeginn ausgewildert werden. Von den 11 Igeln, die über die Regenbogenbrücke gegangen sind, sind 5 Igel innerhalb der ersten paar Stunden gestorben, also so spät gefunden worden, daß jede Hilfe zu spät kam.
Das heißt, daß wir mit 6 von 74 Igeln die Sterblichkeitsquote durch die neue von Frau Dr. Plattner entwickelte Entwurmungstherapie und Betreuung auf ca. 8 % (von fast 20 %) senken konnten. Unvermeidliche Todesfälle, wie z.B. Darmvorfall und ähnliches wird es leider immer wieder geben. Aber die Differenz von 12 % bedeutet, daß 9 Igel mehr überleben. Und das ist natürlich besonders für diese 9 erfreulich!
Damit haben wir 2010 mit viel Aufwand und Einsatz insgesamt 105 Wildtieren eine zweite Chance geben können!
Keine Zeit blieb für die Zählung der vielen Telefonate: Es waren aber tageweise bis zu 35 Anrufe aus allen Bundesländern und vermehrt auch aus der Bundesrepublik Deutschland, zu jeder Tages- und Nachtzeit! Es ist also wirklich wichtig, daß wir 24 Stunden täglich erreichbar sind.
Freitag, 24. Dezember 2010
Liebe Mitglieder, Paten, Sponsoren und Spender!
Wir möchten uns bei allen Menschen, die uns auch heuer wieder in unserer Arbeit unterstützt und uns ein bißchen die finanziellen Sorgen durch Ihre Unterstützung abgenommen haben, ganz, ganz herzlich bedanken!
Bitte bleiben Sie unseren Schützlingen treu. Nur mit Ihrer Hilfe ist uns eine Versorgung der vielen hilfsbedürftigen Tiere überhaupt erst möglich. Je mehr Mittel wir durch Sie zur Verfügung haben, desto mehr Tieren können wir helfen.
Wir wünschen allen Tieren und Menschen ein frohes, friedliches Weihnachtsfest und alles Gute für das nächste Jahr!
Liebe Grüße das Team von Animal Help Austria und Tierschutzverein Weinviertel
Ursula Hofer Obfrau
Dienstag, 21. Dezember 2010
Heute war wieder volles Programm angesagt: In der Früh die aufgepäppelte Taube, die schon alleine frißt und fliegen üben möchte, mittels Fahrkette nach EGS Haringsee geschickt, gleichzeitig einen Igel übernommen, Computer für Festplattentransfer weggebracht, Käfig geholt, den bei Dr. Plattner eingestellten kleinen Igel wieder abgeholt, usw. Ufff! Natürlich neben der normalen Arbeit bei den vielen Tieren.
Übrigens: ab heute werden die Tage wieder länger! Der Tiefpunkt - die längste Nacht des Jahres ist vorbei! Wir freuen uns schon auf das baldige (und hoffentlich schönere als 2010) Frühjahr!
Montag, 13. Dezember 2010
Nachdem es einem Igel, unserem Sorgenkind nicht besser geht, ist eine intensive Infusionstherapie angesagt. Zu dem Zweck wird Igelchen die nächsten Tage bei Dr. Plattner bleiben.
Sonntag, 5. Dezember 2010
Heute haben wir eine noch nicht ganz erwachsene Stadttaube aus dem 2. Bezirk in Wien bekommen. Sie hat noch ein paar restliche Flaumfedern auf der Brust und ist irrsinnig mager! Also ein Päppel-Patient.