Animal Help Austria
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aktualisiert:     7.2.2011 Cool


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Bitte helfen Sie uns dringend mit einer SPENDE, Verwendungs- zweck "Igel"! Ein Igel benötigt bei einer durchschnittlichen Verweil- dauer von 7 Monaten Futter für ca. Euro 150,--/ Igel!  Dazu kommt noch Geld für Tierarzt und Medikamente, Entwurmung etc. Bitte haben Sie ein Herz und ein paar Euro für die herzigen Wildtiere, damit wir weiterhin hilflose Igel versorgen können.  Die Igel brauchen Ihre Hilfe!  KissKiss  DANKE!

 

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Info zu unseren Tieren:

Unsere Hunde sind alle kastriert, regelmäßig geimpft, entwurmt und natürlich auch gechipt und registriert.

Unsere Katze ist kastriert und wird ebenso regelmäßig geimpft und entwurmt. Da sie keinen Freigang hat, haben wir bisher von einem Chip Abstand genommen.

Unsere Meerschweinchen und Kaninchen sind entweder kastriert, oder nach Geschlecht getrennt untergebracht.

Anschließend finden Sie je eine kurze Beschreibung von:
DINO, CHICCO, JENNY, JOSEY, KATHY, PETZI, FLECKI, sowie über unsere SITTICHE, FINKEN und ENTEN.


Die Agaporniden, Meerschweinchen und Kaninchen folgen.


Kaninchen
Demnächst mehr...
 
Meerschweinchen
Demnächst mehr...
 
Agaporniden
Demnächst mehr...
 
Dino

Dino ist ein Pitbull-Bordercollie-Mix, geb. ca. 1995. Der Rüde kam jung zu der selben Dame wie unsere leider verstorbene Tizia (siehe unter "Unvergessen"). Tizia übernahm offenbar die Mutterrolle für Dino, denn sie hat ihn Zeit ihres Lebens beschützt.

 

 

Da diese Dame über Jahre hinweg 13 Katzen in Meerschweinchenkäfigen, 78 Vögel in 17 kleinen Käfigen hielt, und jede tierärzliche Hilfe verweigerte, wurde diesem Vegetieren ein Ende gesetzt. Tizia und Dino, und alle anderen Tiere wurden am 13. Mai 2001 bei eben dieser Dame beschlagnahmt.

 

Sie haben bis dahin nur jeden zweiten Tag ein wenig Futter bekommen, es gab nur eine kleine Schüssel Wasser am Tag, damit sie nicht oft äußerln mußten. Platz gab es in der Wohnung für die beiden grund-gutmütig gebliebenen Hunde auch nur unter dem Küchentisch. Keine Decke, kein „Platzerl“, kein Spielzeug, kein Auslauf.

 

Wenn Dino aus Frust immer wieder auf Tizia aufritt, gab es einen Tritt gegen seinen Unterleib – das sogar noch während der Beschlagnahme! Bereits zwei Tage nach seiner Befreiung hörte Dino mit diesem Frustverhalten auf.

Dino ist ein ganz lieber, sehr folgsamer und vor allem verfressener Hund geworden. Man muß höllisch aufpassen, denn wenn er was zum Futtern sieht, gibt es kein Halten mehr.

Seine zweite Leidenschaft ist das Ballspielen. Stundenlang kann er das. Oder er beschäftigt sich selbst, indem er ganze Ziegelsteine oder ähnliches spazieren trägt. Er wäre ein toller Helfer beim Bau!

Seine dritte Leidenschaft ist das Schmusen. Dino ist mit Abstand der liebesbedürftigste aller unserer Hunde. Wenn er nicht gerade mit einer seiner anderen Leidenschaften beschäftigt ist, sucht er ununterbrochen Körperkontakt. Das ist manchmal wirklich anstrengend. Auch in der Nacht kann er nur schlafen, wenn er sich anschmiegen kann - und wenn wir nur Kopf an Kopf auf dem Kopfpolster liegen.  Er ist wie ein kleines Kind!

Wenn wir einen jungen Gasthund haben, übernimmt Dino sofort die Papa-Rolle und spielt mit dem Kleinen was das Zeug hält.

Wir hoffen, diesen lustigen Kerl noch lange bei uns zu haben!


 
Chicco

 

Chicco ist ein Hovawart und wurde im April 2002 geboren. Mit ca. 8 Wochen wurde er von einer Familie mit drei kleinen Kindern nach Wien-Strebersdorf gebracht und verächtlich „Schoitl“ genannt. Wie alle jungen Hunde wollte er spielen, schmusen, die Welt entdecken.

Die Wirklichkeit sah anders aus. Da er großwüchsig ist, kam es schon mal vor, daß er ein Kind umstubbste, was normalerweise kein Problem ist. Sein „Frauchen“ sperrte ihn dann sofort alleine zur Strafe in das Vorzimmer oder sogar auf die Straße hinaus, was sie bei der Übergabe an uns teilnahmslos erzählte.

In der Nacht mußte er auch alleine im Vorzimmer bleiben. Ständig lästig und weggesperrt. Nicht einmal Junghundefutter mit allen wichtigen Nährstoffen bekam er zu fressen. Einfach lieblos!

Eines Tages passierte es, daß die Familie fortging und die Wohnzimmertüre offen ließ. Chicco, gerade 7 Monate alt, war wieder entsetzlich langweilig. Er wollte doch nur ein bißchen mit der Couch spielen. Als die Besitzer nach Stunden heimkamen und die Bescherung sahen schlugen sie Chicco halb tot.

Nachdem wir Chicco am 14. November 2002 geholt hatten, brauchte er zwei Tage um überhaupt hinter der von ihm als Versteck gewählten Küchensitzbank hervorzukommen. Als nach einem halben Jahr ein Bekannter der Besitzer zufällig vorbeikam, war Chicco wieder für Stunden verängstigt.

Langsam faßt er wieder Vertrauen zu Menschen, auch zu Männern. Aber er ist noch immer sehr vorsichtig und bei bestimmten Worten kommt immer wieder die Angst hoch.

Chicco ist ein ganz sanftmütiger, liebesbedürftiger Hund. Leider ist er durch sein prägendes, schlimmes Erlebnis noch immer manchmal überdreht und nervös.

Aber beim Baden, Schwimmen und Herumtollen ist seine kleine Welt total in Ordnung!

 

 
Jenny
 









Jenny ist eine kleinwüchsige Schäfer-Brackenmischung, geb. ca. 2001.
 
Sie wurde mit schweren Hautschäden und Parasiten im Süden Italiens als Streunerin von einem unserer Freunde aufgegriffen. Zuerst brachte er sie bei einem Portier eines lokalen Hotels unter, gab ihm Geld für Futter und Tierarzt, wollte dies auch weiterhin tun - nur damit Jenny versorgt ist. Leider funktionierte dieses Abkommen nicht lange - Jenny mußte sofort weg.
 
Der verzweifelte Anruf unseres Freundes erreichte uns genau zur Todesstunde unseres lieben Schäfermix Blacky. Es war als hätte sie uns Blacky geschickt. Also übersiedelte Jenny eine Woche später, am 27. Juli 2003 nach Österreich.
 
Viele Tierarztbesuche und Wochen später war die Haut regeneriert und Jenny hat heute ein wundervoll weiches, wahnsinnig dichtes Fell.
 
Jenny hat einen sehr sanften, unterwürfigen Blick, hat es jedoch faustdick hinter den Ohren! Die Jahre wo sie sich (und wahrscheinlich auch ihre Jungen) alleine durchbringen mußte haben sie stark geprägt. Sie ist immer ein wenig abseits des Rudels, geht ihre eigenen Wege, schnüffelt, gräbt nach einer Wühlmaus oder jagt einem darüberfliegenden Fasan nach.
 
Manchmal sitzt sie am Zaun unseres großen Grundstückes und blickt in die Ferne. Ob sie an die grenzenlose Freiheit zurückdenkt, obwohl es ihr nicht gut gegangen ist? Oder genießt sie nur den Augenblick wo alles paßt?
 
Möglich auch, daß sie sich einfach einen Hasen von den angrenzenden Feldern als Abwechslung am Speiseplan mit ihren Gedanken herbei holen möchte! Ja genau, das wird es sein.....

 
Josey
Josey ist eine Dackel-Terrier Mischung, ca. Juni 2004 geboren. 

Sie wurde am 12. März 2005 in der Morgenkälte herumirrend, naß und vor Kälte zitternd in Korneuburg von einer Dame gefunden. Sie hatte unter dem linken Auge kleinere Verletzungen.


Wir holten Josey ab, da wir von einer "Tierrettung", die wegen einer Ausstellung verhindert war (!?), darum gebeten wurden.

Dackel sind mutig, dominant, eigensinnig, schlau, wachsam, sehr lebendig, bewegungsfreudig, erfinderisch, beharrlich, neugierig und  verschmust. Sie müssen sehr früh und sehr konsequent erzogen werden um Unarten zu vermeiden bzw. gar nicht aufkommen zu lassen. Ein halbherziges Kommando wird ignoriert.

Das klingt lustig - hat uns aber alle psychischen Kräfte abverlangt, wie noch nie ein Hund vorher!

Es machte ihr Spaß, alles zu zerbeißen was sie finden konnte, ob die Bettdecke oder sonst was. Mehrmals wachte ich in einem naßen Bett auf - Josey hat sich einfach neben mir aufgesetzt und ins Bett gemacht. Sie war aber eigentlich stubenrein und konnte jederzeit ins Freie hinaus!

Irgendwann war ich am Ende der Nerven und über eine Vemittlung fand sich ein Tierasyl, das Josey bei sich aufnehmen wollte. Wir fuhren dorthin. Es war furchtbar! Die Tiere hatten stumpfes Fell, bekamen bereits übel riechendes, stark gewürztes Fleisch (Unverkauftes aus einem Supermarkt), und vor allem: die Augen der Tiere waren so leer, ein trostloses Schicksal,  sie hatten aufgegeben.

Nebenbei sei erwähnt, daß diese "Tierschützerin" auch für Katzenjunge en gros sorgte. Sie ließ nach eigenen Angaben nur die Kater kastrieren. Daß die Kätzinnen von auswärtigen Katern trächtig werden können und werden,  ist ihr egal. Oder finanziert sie sich über den Verkauf von jungen Katzen?

Nein, hier konnte ich Josey nicht lassen!

Die Dame wollte die hübsche Josey unbedingt haben und sperrte sie kurzerhand in einem Raum ein, den diese in ihrer Neugier inspizierte. Das dürfte der Moment gewesen sein, wo bei Josey der "Knopf" aufgegangen ist.

Trotz allem hin- und her in mir, bestand ich darauf, Josey  doch wieder mitzunehmen. Josey, kaum aus dem Raum herausgelassen, sprang an mir hoch, hielt sich mit beiden Vorderpfoten an meinen Schultern fest und leckte mir winselnd über das Gesicht.

Ich sagte zu ihr, daß sie ab nun brav sein müsse, sonst komme sie ins "Tierheim". Seither war es, wie wenn man bei ihr einen Schalter umgelegt hätte.  Ein heilsamer Schock. Wann immer sie leichte Rückfälle in ihr altes Verhalten hatte - das Wort "Tierheim" genügte und alles war bestens!

Josey ist nach wie vor dominant und leider oft übermütig, was ihr besonders mit Kathy und Jenny schon mehrmals großen Ärger einbrachte. Aber sie weiß ja, daß Hilfe in Form von Frauchen da ist, und sie wieder gerettet wird.  Viermal waren Notoperationen notwendig, um sie wieder zusammen zu flicken.  An dieser Stelle herzlichen Dank an die Tierärztinnen Dr. Auer und Dr. Buchmayer, die jedesmal dafür einen Sonn- oder Feiertag opferten!!

Weil Josey es trotzdem immer wieder darauf ankommen lassen will,  hat sie seither den Spitznamen "Narkose-Junkie". Anscheinend gefällt ihr der Narkose-Rausch so gut????

Sie ist ein so lustiger Hund, flitzt durch den großen Garten, daß die Ohren wie kleine Flügel ausschauen, springt mit einem großen Satz ins Wasser, schwimmt wahnsinnig gerne und schläft abends seelig unter der Bettdecke ein.

Alles in allem ein Äffchen im Hundekörper!

   
 
Kathy
Kathy ist eine mittelgroße Schnauzer(mix?)hündin, geb. ca. Oktober 2005.

Kathy stammt aus einem Tierauffanglager aus Nitra, wo sie gelandet war, nachdem sie in einer Tötungsstation abgegeben worden war. Ein in Österreich ansässiger Tierschutzverein holte die Hündin im März 2006 nach Österreich. Da die Dame, die die Hündin haben wollte, mit ihr nicht zurande kam, hätte Kathy mangels Unterbringungsmöglichkeit nach 14 Tagen wieder nach Nitra zurückgebracht werden sollen!! In der Not und um diesem armen Hund das zu ersparen, erklärten wir uns am 24. März 2006 bereit, als Pflegestelle zu fungieren.

Leider meldete sich monatelang kein passender Platz. Die Interessenten waren sowieso spärlich, vielleicht weil Kathy kohlrabenschwarz ist. Schwarze Hunde haben es immer schwerer einen Platz zu finden. Das ist bekannt. Und von den paar Leuten die sich meldeten, waren auch noch ein paar sehr dubiose Personen dabei. Bei einem hatten wir sogar die sehr starke Vermutung, daß Kathy nur für einen Hundekampf verwendet werden sollte!

Für die einzige wirklich seriöse Interessentin, eine Autohausbesitzerin, kam Kathy leider nicht in Frage, da sie mit Vorliebe auch auf das Dach unseres im Hof abgestellten Autos sprang. Von dort hatte sie es leicht, sich die Birnen vom Baum zu pflücken und sie sogleich auch am Autodach zu verspeisen! Es war lustig für sie, und an diesen Aussichtsplatz hatte sie sich gewöhnt. Das kommt bei Neuwagen aber leider nicht so gut an.


Also blieb Kathy bei uns.

Kathy ist ein richtiger Wildfang. Blitzgescheit, ungestüm, sehr dominant. Folgen? Nein nicht wirklich. Warum sollte sie das tun? Da überlegt sie immer wieder aufs Neue ob sie Sitz machen soll oder nicht. Aber es wird besser! Wenn sie nicht im Rudel ist, funktioniert das schon ganz gut. Aber vor dem Rudel gibt sie sich keine Blösse des Gehorsams! Wo kommt man denn da hin? Ein richtiger Schnauzer halt!


 
Petzi
Petzi ist ein Deutscher Jagdterrier, geb. am 25. Juli 2005.

Er kam am 8. September 2007 zu uns, weil ein paar Tage zuvor sein Herrchen an Krebs gestorben war. Eine "Tierrettung" wollte ihn nur abholen, um ihn ins nächste Tierheim zu bringen. Das wollte die Schwester des Verstorbenen jedoch nicht.

Wir wurden über Umwege von der Situation informiert. Da auch ein eventuelles Einschläfern als Alternative zum Tierheim angedacht wurde, handelten wir sofort und holten "Bodo" (sein damaliger Name) ab.
Die Schwester des Verstorbenen zeigte sich froh darüber und auch großzügig und gab eine "Mitgift" für die notwendige Impfung und Kastration.

Petzi ist ein irrsinnig süßer aber auch mühsamer Hund. Ein normaler Zaun stellt für ihn kein Hindernis, sondern ein lustiges Sportgerät dar. Fast täglich verschaffte er sich so anfänglich seine gewohnten "Freiläufe". Erst ein nochmaliges Erhöhen des Zaunes auf 3 Meter konnte ihn davon abhalten.

Dann entdeckte er eine Stelle, wo er über einen hochgewachsenen Liguster klettern konnte (siehe Foto!). Da saß er in luftiger Höhe ganz genüsslich und trotzdem traurig. Denn die Vögel, denen er nachgeklettert war, haben nicht auf ihn gewartet! Da er so hoch oben war, daß wir ihn nicht erreichen konnten, mußten wir warten, bis er nach ca. einer halben Stunde von selbst wieder herunter kam.

Übrigens ist er ein Hund der auch auf Bäume klettern kann. Zwei Meter sind da schon drinnen! Manchmal stellt sich die Frage, ob er nicht doch eine verkleidete Katze ist!

Anfangs war Petzi ein bißchen wasserscheu, aber jetzt liebt er es mit Kathy und Josey um die Wette ins Wasser zu springen. Typisch für Jagdterrier ist auch das Kläffen wenn er hetzt. Und da er Kathy auch im Wasser schwimmend jagen muß, kläfft er auch während des Schwimmens. Naja, manchmal verschluckt er sich dabei. Aber das macht ihm nichts. Einmal husten, dann gehts wieder weiter.

Das schnelle Laufen und Jagen machen aber Gott sei Dank auch wieder schnell müde. Dann rollt er sich am Bett oder Lehnsessel zusammen und schläft tief und fest.

Er liebt es im Auto mitzufahren, mit anderen Hunden zu spielen (außer mit unserem Gasthund, dem Bernhardiner "Bailey", die zwei mögen sich gar nicht). Und beim Schmusen ist Petzi sowieso ein Großmeister des Genusses. Davon kann er nicht genug bekommen und stöhnt sogar ziemlich laut!


 
Sittiche
Sittiche sind Schwarmvögel. Leider werden sie immer noch falsch, nämlich einzeln verkauft und gehalten. Einige Besitzer erkennen das Unglück der Vögel, wollen sich aber keinen zweiten dazu nehmen und suchen dann einen guten Platz.

Bei uns haben alle Vögel eine Innen- und Außenvoliere, die sie je nach Lust und Laune ständig benützen können. Da die Innenvolieren jeweils sowohl ein Ost- als auch ein Westfenster haben, ist für ausgiebiges Tageslicht gesorgt.

Sogar Federrupfer (Einsamkeitszeichen) erholen sich rasch und entwickeln natürliche Verhaltensweisen. Leider gehört dazu auch das Vermehren. Dieses dämmen wir durch den Einsatz von Ersatzeiern erfolgreich ein.


 
Prachtfinken
Prachtfinken sind ebenfalls Schwarmvögel. Sie kommen in Großgruppen zu uns, da sie es immer wieder schaffen die Besitzer zu überlisten. Sie verstecken ihre Eier so gekonnt in den Schlafnestern, daß man die Vermehrung erst merkt wenn die Jungvögel schon so groß wie die Eltern sind.

Meist sind dann die Käfige schnell zu klein und dann wird die Notbremse gezogen und alle Vögel auf einmal weggegeben. So kam es schon einmal vor, daß eine Gruppe mit 92 Finken abgegeben wurde! Da aber auch unser Platz beschränkt ist, achten wir sehr darauf, daß eine Vermehrung – wenn überhaupt - nur in sehr geringem Ausmaß stattfindet. Tägliche Kontrolle der Nester ist dazu unbedingt notwendig.

Wer hat ein Herz für diese munteren Tiere und sichert ihr tägliches Futter?


 
Enten

Unsere Enten wären fast Opfer der Vogelgrippe-Hysterie von vor ein paar Jahren geworden. Da es Pflicht war, alle gefiederten Freunde einfach unter Dach einzusperren, ob sie es gewohnt waren und ob die Besitzer die Möglichkeit hatten oder nicht, wurden viele Tiere getötet, wo es einfach keine dem Gesetz entsprechende Einrichtung gab.
Als wir über unsere Tierärztin Dr. Auer hörten, daß eine Besitzerin plante, ihre vier "Laufenten" von einem Jäger einfach erschiessen zu lassen "weil sie ihr eingesperrt so leid täten"(!!!), erklärten wir uns natürlich spontan zur Aufnahme der Gruppe bereit.

Sowie wir die Tiere sahen, war klar, daß es sich keinesfalls um Laufenten handeln konnte. Aber da wir keine Rassekenntnis hatten, erfuhren wir erst 2008, daß es sich um sogenannte Streicherenten handelt, einer Züchtung aus Campell- und Laufente.

Wie auch immer, es sind Enten, die gerne schwimmen, quaken und im Frühjahr jede Menge Eier legen. 2008 haben sie sogar ein paar Junge ausgebrütet, obwohl ihnen nachgesagt wird, daß sie nicht brüten! Diese haben wir auf einem guten  Platz untergebracht.

Wenn sie könnten, würden sie wahrscheinlich auch wie Alfred Jodokus Kwak singen: "Warum bin ich so fröhlich, so fröhlich...."  Smiley


      


 


2003 Bruderndorf